SN

About me...

Hier bin ich und erzähle ein paar kleinigkeiten über mich. Ich heiße David und komme aus der Stadt Prenzlau, die in der schönen Uckermark liegt.

Ich arbeite bei einer großen Lebensmittelfirma als Angestellter. In meiner Freizeit wasche ich ein bisschen mein Auto, betätige micht Sportlich (fahre Fahrrad und steige Treppen um in die Wohnung zu kommen). Für andere "Zeitintensive" Hobbys habe ich momentan keine Zeit aber ich spiele gern PS (Playstation3) und auch WOW (World of Warcraft). Also da ich ja eh eine ganze Menge Zeit vor dem Lapi verbringe, kann ich auch mal wieder ne Webseite machen. Zudem können so alle Leute, Freunde und Bekannte mit denen ich nicht mehr so viel zu tun habe gucken wie es mir geht und was ich so mache.

Das solls erstmal zu meiner Person gewesen sein, vllt erweiter ich es zu gegebener Zeit noch...

Mfg David

 

About Prenzlau...

Eine Urkunde des Papstes Clemens III. aus dem Jahre 1188 erwähnt erstmalig die Siedlung Prenzlau als Marktort und Herberge.

Im Jahre 1234 wird Prenzlau das Stadtrecht erteilt.

Bis 1250 steht Prenzlau unter der feudalen Oberhoheit des Pommernstaates. Durch den von dem brandenburgischen Nachbarstaat ausgeübten militärischen Druck tritt der Pommernherzog Barnim in dem Vertrag von Hohenlandin von Besitzansprüchen über weite Gebiete der Uckermark zurück. Die damalige Uckermark mit Prenzlau wird eingegliedert in das unter der Herrschaft der brandenburgischen Marktgrafen stehende Territorium.

Zu Anfang des 13.Jhd. entstehen in Prenzlau viele Bauten, wie Kirchen und Kloster (z.B. Nonnenkloster, Franziskanerkloster und Dominikanerkloster).

Im Jahre 1287 erteilt der Marktgraf den Bürgern Prenzlaus das Recht, die Stadt mit einer Mauer zu umgeben, da ursprünglich nur ein Palisadenzaun die Stadt vor Angreifern schützte. Jedoch die Prenzlauer hatten schon vor 1287 damit begonnen die Stadt mit einer Mauer, Vorgelagerten Gräben, Wällen, Kampfhäusern, Toren und Türmen zu sichern. Das beweisen Strafgelder (Urkunden), die die Stadt an den Landesherrn zu zahlen hatte.

Im 14.Jhd. hatte die Stadt stark unter den Auseinandersetzungen zwischen den brandenburgischen und pommerschen Fürsten zu leiden. Hinzu kamen die kämpfe gegen das Raubrittertum. Die Stadt erzwang vom Landesherrn das Privileg welches besagte, dass die Stadt im Umkreis von 3 Meilen keine Adelsburg zu dulden braucht. Auch schloss sich die Stadt zu einem Bund mit uckermärkischen Nachbarstädten gegen die Straßenräuberei zusammen.

Im Ende des 14.Jhd. dehnt die Stadt ihre Besitzverhältnisse auf umliegende Dörfer aus, ein Ausdruck der wachsenden politischen Rolle der Stadt, die sich nun besser gegen den Landesherrn und die Fürsten behaupten konnten.

 

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Fast die gesamte Stadt ging 1483 in Flammen auf. Um den Wiederaufbau voran zu treiben, wird den Bürgern erlaubt, auf der ganzen Feldmark Ziegelerde und Kalk zu graben.

Als Sinnbild des hohen Gerichtes erhält die Stadt Prenzlau 1495 einen Roland, der aus Sandstein erbaut wurde. (Ein Nachbau des Rolands kann man beim Uckermarkhotel, in der Innenstadt besichtigen.)

Der Rat der Stadt erlässt 1515 eine ausführliche Stadtordnung. Darin wird zum Beispiel festgelegt, die Anzahl der Ratsmitglieder, Höhe von Strafgeldern, dass die Bürger Ihre Stadt sauber zu halten haben und dass jeder Bürger sein Wehr und Waffen in Ordnung zu halten hat.

In der Zeit des 30 jährigen Krieges (1618-1648), musste Prenzlau und seine Bürger eine lange Schreckenszeit überstehen. In und um Prenzlau waren Belagerung, Verwüstung, Brand, Seuchen, Mord und Pest ein alltägliches Bild.

1631 fielen der Pest ca. 25% der Bevölkerung zum Opfer.

Das Jahr 1638 war abermals ein Pest-Jahr, und im darauf folgenden Jahr wurde die Stadt wieder von einer Hungersnot heimgesucht.

Interessant sind auch die Angaben über Wohnstätten. Von den 787 Wohnhäusern, die 1626 gezählt wurden, standen 16 Jahre später 314 leer, 366 waren völlig beseitigt und nur noch 107 bewohnt.

In den folgenden 100 Jahren hatte Prenzlau wieder mit der Pest und schwedischen Truppen zu kämpfen.

Im 18.Jhd. schien es, als würde Prenzlau von der Militarisierung in Preußen profitieren. Die Stadt war schon relativ früh (17.Jhd.) zum Garnisonsort erklärt worden. Im Stadtbild tauchten immer mehr Militärbauten auf. Welche man heute noch im Stadtbild findet.

Im Ergebnis der Bürgerlichen Reformen zu Beginn des 19.Jhd. erhielt Prenzlau die Selbstverwaltung (1815), wurde innerhalb des Verwaltungsbezirkes Uckermark Kreisstadt und 1817 Stadt eines Landratsamtes. In den folgenden Jahren wurden in der Stadt Strassen neu gemacht, Grünanlagen und Gärten angelegt und öffentliche Gebäude instand gesetzt.

1858 wurde ein öffentlicher Telegraph eingerichtet.

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1863 vollzog sich mit dem bau der Strecke Berlin – Anklam der Anschluss Prenzlaus an das öffentliche Eisenbahnnetz, damit wurde auch die Postverbindung besser. Handel und Verkehr erlebten einen schnellen Aufschwung und ließen Prenzlau bald zu einem Territorialen Mittelpunkt werden. Gymnasium, Landgericht, Landratsamt und Zollamt kennzeichneten die wachsende Rolle der Stadt auch für das Umland.

Der erste Weltkrieg kam und am 9. August 1914 wurde das Prenzlauer Regiment an die Westfront verladen und danach Balkan und Ostfront, 3800 Prenzlauer fielen in diesem Regiment.

3Im zweiten Weltkrieg am 25. April 1945 wurde fast die gesamte Innenstadt von Prenzlau durch Bombenangriffe durch Amerikanische Bomber zerstört.

An diesem besagten Tag standen noch ca. 1850 Häuser, zwei Tage später waren es dann nur noch 870. Die Einwohnerzahl sank in der gleichen Zeit von 28 500 auf 15 700.

Der Wiederaufbau gestaltete sich anfangs schwierig, da es an Baumaterialien fehlte. Bis 1978 wurden 3951 Wohnungen neu- bzw. ausgebaut einschließlich der Eigenheime.

Unser geliebtes Prenzlau ist heute die Kreisstadt des flächenmäßig größten Landkreises in Deutschland, die Uckermark.

Oder für mehr Informationen rund um Prenzlau bei www.prenzlau.de

Quelle: Heimatkalender, Ausgabe von1984